Blut abnehmen lassen und einschicken - so wird es

Sie unterstützen diese Aktion, wahrscheinlich sogar die einzige Hoffnung für viele schon kranke Hunderassen - DANKE !

Zuerst suchen Sie aus der unten genannten Liste, die ständig erweitert wird, Ihren Ansprechpartner. Steht dieser noch nicht darin, können Sie bei Ihrem Verband nachfragen.
Es wäre schön, wenn Sie uns informieren würden, damit wir die Liste erweitern und für andere zur Verfügung stellen können.
Schicken Sie uns die Information bitte per Mail.


Und so wird es gemacht !

Zuerst laden Sie sich die Unterlagen, der von Ihnen gewählten Institution herunter und füllen diese aus.
Weiterhin benötigen Sie eine Kopie der Ahnentafel ihres Hundes, die mit in das Labor geschickt werden muss.

Nun gehen Sie zu dem Tierarzt Ihres Vertrauens und lassen Ihrem Hund Blut abnehmen.
Falls Ihr Hund an einer Krankheit leidet, sollte ein Diagnosebogen des Tierarztes beigefügt werden. Nur so weiß das Forschungslabor, was bei dieser Blutprobe beachtet werden muss.


Blutentnahme

1. Die Entnahme des Blutes muss möglichst steril erfolgen. Es sollten mindestens 3 (Welpen) bis 5 ml Blut durch den Tierarzt entnommen werden. Es wird eine Identitätskontrolle durchgeführt, welche der Tierarzt mit Name und Anschrift auf dem Merkblatt bestätigt.
2. Das Proberöhrchen muss einen Gerinnungshemmer, und zwar EDTA, enthalten. Sehr günstig ist die Verwendung von EDTA-K-Monovetten. Es dürfen keine Röhrchen aus Glas verwendet werden.
3. Bei der Blutentnahme von Welpen müssen die Tiere vorher gekennzeichnet werden (Chip, Tätowiernummer, Zuchtbuchnummer).
4. Bitte die Monovette mit der Identität des Hundes (Rasse/Land, Name, Zuchtbuchnr.) beschriften und das dazugehörige Merkblatt vollständig ausfüllen.
5. Der Versand sollte möglichst umgehend erfolgen. Keinesfalls jedoch am Freitag oder Samstag. In diesem Fall bitte das Blut bis Montag im Kühlschrank bei ca. 4° C lagern und erst dann versenden.

Folgende Angaben sind erforderlich:
-
Name und Anschrift des Besitzers,
- Land,
- E-mail/Phone/FAX des Besitzers,
- Name und Anschrift des Tierarztes,
- Die Identität des Tieres wird bestätigt, Unterschrift Tierarzt,
- Geschlecht: Rüde/Hündin,
- Rasse,
- Geburtsdatum,
- Erkrankung (Befund des Tierarztes beilegen!),
- Der untersuchte Hund ist Vater/Mutter/Vollgeschw./väterl. Halbgeschw./ mütterl. Halbgeschw./Sohn/Tochter eines erkrankten Tieres,
- Name, Zwingername,
- Zuchtb.-Nr. d. Tieres,
- Chip-/Täto-Nr. des Tieres,
- Zuchtb.-Nr. d. Vaters,
- Zuchtb.-Nr. d. Mutter,
- Tag der Blutentnahme.
Die Ahnentafel des Hundes ist in Kopie beigelegt.

Die Untersuchungen schließen eine wissenschaftliche Verwertung der Ergebnisse mit ein. Bei Verwendung der Daten für wissenschaftliche Zwecke werden alle Angaben anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf die Identität des Hundes, des Besitzers, Züchters und des Herkunftslandes möglich sind. Mit der nachfolgenden Unterschrift wird das Einverständnis
für die Verwendung der EDTA-Blutprobe für wissenschaftliche Zwecke im Rahmen der molekulargenetischen Aufklärung gegeben.

Hier ein Beispiel - Dokument von der Hundeforschung.



2603543palde20110501.pdf [23 KB]
bluthundeforschung1.pdf [1.673 KB]
bluthundeforschung2.pdf [1.612 KB]
euricanshp.pdf [20 KB]
virbagenshap.pdf [19 KB]


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